Radfahren am Strand von Zandvoort: Wann ist es erlaubt und mit welchem Fahrrad?

Radfahren am Strand von Zandvoort ist tatsächlich möglich und könnte die schönste Tour sein, die Sie hier unternehmen werden: kilometerlanger fester Sand, die Brandung neben Ihnen und keine Ampel weit und breit. Es gibt jedoch zwei Grundregeln. Außerhalb der Badesaison, etwa von Oktober bis April, gehört der Strand den Radfahrern; in den Sommermonaten gelten in den stark frequentierten Badezonen Einschränkungen. Und Ihr Fahrrad muss dafür geeignet sein, denn normale Reifen sinken im Sand ein. Genau dafür gibt es Fatbikes.



In diesem Blog erfahren Sie, wann Strandradfahren erlaubt ist, wie Sie die Gezeiten zu Ihrem Vorteil nutzen können und mit welchem Fahrrad es richtig Spaß macht.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Darf man in Zandvoort am Strand Rad fahren?
  2. Die Gezeiten bestimmen Ihre Fahrt: So funktioniert es
  3. Welches Fahrrad braucht man am Strand?
  4. Fatbikes in den Nachrichten: Gelten diese Regeln auch hier?
  5. Wo kann man auf den Strand gelangen und ihn wieder verlassen?
  6. Herbst und Winter: die eigentliche Strandradsaison
  7. Fünf praktische Tipps für deine erste Strandfahrt
  8. Häufig gestellte Fragen

Darf man in Zandvoort am Strand Rad fahren?

Ja, es gibt eine saisonale Regelung. Wie in den meisten niederländischen Badeorten ist der Strand außerhalb der Badesaison für Radfahrer frei zugänglich: etwa von Oktober bis April. Während der Badesaison, von Mai bis September, gelten andere Regeln. Dann sind die Badezonen vor den Strandbars den Badegästen vorbehalten, und Radfahren ist dort nicht erlaubt oder nur früh morgens und spät abends empfehlenswert.


Die aktuellen Regeln sind an den Strandzugängen ausgeschildert, und die Gemeinde kann saisonale Anpassungen vornehmen. Wenn Sie bei uns mieten, teilen wir Ihnen einfach mit, was an dem jeweiligen Tag erlaubt ist und wo Sie am besten zum Strand gelangen. Eine Regel gilt jedoch immer: Fußgänger haben Vorrang, und halten Sie bitte Abstand zu den Rettungsschwimmern und den Strandreinigungskräften.

Die Gezeiten bestimmen Ihre Fahrt: So funktioniert es

Das Geheimnis beim Radfahren am Strand liegt nicht in den Beinen, sondern im Gezeitenstand. Bei Ebbe erstreckt sich entlang der Hochwasserlinie ein breiter Streifen nassen, festen Sandes, auf dem man fast wie auf Asphalt fahren kann. Bei Flut hingegen bleibt nur trockener, loser Sand übrig, in den jedes Fahrrad einsinkt; selbst mit einem Fatbike wird es dann mühsam.


Planen Sie Ihre Fahrt daher am besten um die Niedrigwasserzeit herum: Der beste Untergrund ist etwa zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach Niedrigwasser. Die Gezeitenzeiten für Zandvoort finden Sie in jeder Wetter-App oder auf der Website von Rijkswaterstaat. Wir überprüfen sie übrigens jeden Morgen für Sie. Fragen Sie einfach bei der Anmietung nach den aktuellen Wasserbedingungen.


Ein weiterer Vorteil der Ebbe: Man fährt am weitesten vom Fuß der Dünen entfernt, wo der Sand am härtesten ist, und hat viel Platz, um Wanderer zu überholen.

Welches Fahrrad braucht man am Strand?

Hier die Kurzfassung: ein Fatbike. Die Reifen eines Fatbikes sind zwei- bis dreimal breiter als die eines normalen Fahrrads, und man fährt sie mit niedrigem Reifendruck. Dadurch gleiten sie auf dem Sand, anstatt sich einzugraben. Mit einem Citybike oder E-Bike mit normalen Reifen kommt man auf nassem Sand zwar weit, aber an einer weichen Stelle bleibt man stehen.

Hier in Zandvoort haben Sie die Wahl zwischen zwei Optionen: dem 20-Zoll-Fatbike, wendig und auch für junge Leute geeignet, und dem 28-Zoll-Monsterbike, unserem Publikumsmagneten mit extrabreiten Reifen, der selbst im losen Sand souverän unterwegs ist. Wer beim Aufstieg in die Dünen lieber elektrische Unterstützung bevorzugt, sollte sich unsere E-Bikes ansehen; am Strand selbst ist das Fatbike nach wie vor unübertroffen.

Fatbikes in den Nachrichten: Gelten diese Regeln auch hier?

Fatbikes stehen in letzter Zeit im Fokus der Öffentlichkeit, daher stellt sich die Frage: Darf man sie in Zandvoort überhaupt noch fahren? Die Antwort lautet: Ja. In den Nachrichten wird derzeit über getunte E-Fatbikes berichtet, die mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Verkehr rasen – und genau dagegen geht die Gemeinde nun vor. Ein Fatbike, das den Regeln entspricht, ist rechtlich gesehen einfach ein Fahrrad: Breite Reifen sind kein Verstoß.



Für den Strand ändert sich also nichts. Wer mit einem Fatbike über den nassen Sand am Wasser entlangfährt, tut genau das, wofür diese Fahrradart ursprünglich entwickelt wurde: Fatbikes wurden schließlich für Fahrten auf Schnee und Sand gebaut. Wenn Sie bei uns mieten, sind Sie in guten Händen: Unsere Fahrräder entsprechen den Vorschriften, und Sie werden direkt vor Ort darüber informiert, was an dem jeweiligen Tag erlaubt ist und was nicht.

Wo kann man auf den Strand gelangen und ihn wieder verlassen?

Von unserem Geschäft in der Haltestraat 51 erreichen Sie die Rotonde nahe dem Zentrum in wenigen Minuten mit dem Fahrrad. Dort gelangen Sie über den Strandzugang direkt auf den Sand. Richtung Süden radeln Sie zu den ruhigen Stränden der Waterleidingduinen; Richtung Norden passieren Sie die Strandpavillons auf dem Weg nach Bloemendaal aan Zee, wo sich unsere zweite Filiale befindet. So können Sie sogar eine einfache Tour entlang des Strandes und zurück durch die Dünen des Nationalparks Zuid-Kennemerland unternehmen: eine der schönsten Küstenrundfahrten überhaupt.


Um Ihnen eine Vorstellung von den Entfernungen zu geben: Von der Rotonde nach Bloemendaal aan Zee sind es etwa vier Kilometer am Strand entlang, nach IJmuiden etwa zehn, und südlich Richtung Noordwijk erstrecken sich rund siebzehn Kilometer Strand, wo Sie außerhalb der Saison kaum jemandem begegnen werden. Im Sand geht es gemächlicher zu als auf der Straße; eine Stunde hin und eine Stunde zurück ist für die meisten eine schöne erste Fahrt.



Beim Hoch- und Runterfahren sollte man auf die losen, sandigen Stellen an den Rampen achten; kurz abzusteigen und das Motorrad zu schieben, ist dort nichts Verwerfliches, selbst mit einem Monsterbike.

Herbst und Winter: die eigentliche Strandradsaison

Der Sommer gehört der Terrasse, der Herbst dem Fatbike. Ab Oktober ist der Strand wieder völlig frei, der Sand durch Wind und Regen oft fester, und man hat kilometerlange Küstenabschnitte fast für sich allein. Ein klarer, blauer Novembertag mit frischem Nordwestwind: So lässt es sich am Strand am besten genießen, und die heiße Schokolade im Dorf schmeckt danach doppelt so gut.


Ziehen Sie sich einfach so an, wie Sie es für einen zügigen Herbstspaziergang tun würden, und denken Sie an die Faustregel: Gegenwind auf dem Hinweg, Rückenwind auf dem Rückweg. So beenden Sie Ihre Wanderung immer mit den leichteren Kilometern.

Fünf praktische Tipps für deine erste Strandfahrt

Erstens: Planen Sie rund um die Niedrigwasserstände, das spart die Hälfte der Mühe.

Zweitens: Wenn du gegen den Wind startest, hast du ihn auf dem Rückweg im Rücken.

Drittens: Bleiben Sie auf dem nassen, rutschigen Sand an der Hochwasserlinie und meiden Sie die losen Sandstreifen am Fuße der Dünen.

Viertens: Geben Sie Fußgängern und Hunden viel Platz und fahren Sie in den Badezonen langsam.

Fünftens: Aufgrund von Salz und Sand sollte ein Strandfahrrad nach Gebrauch abgespült und geschmiert werden, und genau darin liegt der Vorteil beim Mieten: Die Wartung ist unsere Aufgabe, nicht Ihre.

Häufig gestellte Fragen

Darf man in Zandvoort das ganze Jahr über am Strand Rad fahren?

Außerhalb der Badesaison, etwa von Oktober bis April, ist der Strand für Radfahrer geöffnet. In den Sommermonaten gelten in den Badezonen Einschränkungen; bitte beachten Sie die Schilder an den Strandzugängen oder fragen Sie uns bei der Anmietung.

Ist Radfahren am Strand mit einem normalen Fahrrad oder einem E-Bike möglich?

Auf dem nassen, harten Sand bei Ebbe kommt man mit einem normalen Fahrrad recht weit, aber die weichen Abschnitte sind knifflig. Ein Fatbike mit breiten Reifen und niedrigem Luftdruck ist dafür wie geschaffen und meistert alles problemlos.

Wann ist die beste Tageszeit zum Radfahren am Strand?

Bei Niedrigwasser: Etwa zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach Niedrigwasser ist der nasse Sandstreifen am breitesten und festesten. Wir informieren Sie täglich vor Ort über die Gezeiten.

Ist Radfahren am Strand schwierig?

Radfahren auf festem Sand mit Rückenwind ist überraschend leicht. Radfahren gegen den Wind ist ein gesundes Training; also legen Sie los und lassen Sie sich vom Wind zurücktragen.

Kann ich das Fatbike auch mit in die Dünen nehmen?

Am Strand und auf regulären Radwegen ist das erlaubt; das Radfahren ohne Leine durch die Dünen ist jedoch nirgends gestattet, auch nicht mit einem Fatbike. Über die Radwege des Nationalparks Zuid-Kennemerland lässt sich eine schöne Rundtour unternehmen.

Sind elektrische Fatbikes am Strand erlaubt?

Für den Strand gelten dieselben saisonalen Regeln wie für jedes andere Fahrrad. Die Kontrollen, von denen Sie lesen, konzentrieren sich auf getunte Modelle im Straßenverkehr; ein E-Bike, das den Regeln entspricht, gilt einfach als normales Fahrrad. Übrigens: Auf losem Sand fährt sich ein Fatbike ohne Elektroantrieb und mit breiten Reifen am angenehmsten.