Zandvoort bietet weit mehr als nur einen Strand. An einem einzigen Tag können Sie hier schwimmen und sonnenbaden, durch die Dünen wandern oder Rad fahren, an der berühmten Formel-1-Rennstrecke vorbeischlendern und abends mit den Füßen im Sand speisen. Gut zu wissen: Der Bahnhof Zandvoort aan Zee liegt etwa 200 Meter vom Strand entfernt und ist vom Amsterdamer Hauptbahnhof in ca. 30 Minuten mit dem Direktzug erreichbar. In diesem Reiseführer erfahren Sie, was Sie in den einzelnen Bereichen unternehmen können, und erhalten praktische Tipps zu Anreise, Kosten und Barrierefreiheit – auch für Familien mit Kindern und bei schlechtem Wetter.
Wir von Behind the Beach vermieten Fahrräder in Zandvoort und Bloemendaal. Ein Fahrrad ist hier oft das praktischste Fortbewegungsmittel. Im Folgenden erklären wir Ihnen, wo Radfahren erlaubt und wo nicht. Zunächst der vollständige Leitfaden.
Inhaltsverzeichnis:
- Der Strand und der Boulevard
- Rennstrecke Zandvoort und Formel 1
- Die Dünen und die Natur
- Wo darf man Rad fahren (und wo nicht)?
- Mit Kindern in Zandvoort
- Essen und Trinken am Meer
- Was tun bei schlechtem Wetter?
- Barrierefreiheit und Parkmöglichkeiten
- Die beste Reisezeit
- Häufig gestellte Fragen
Der Strand und der Boulevard
Der weitläufige Nordseestrand ist die Hauptattraktion. Hier kann man schwimmen, sonnenbaden, am Strand spazieren gehen oder einfach mit einem Buch entspannen. Entlang der Küste reihen sich unzählige Strandbars aneinander, die den ganzen Tag über zum Verweilen einladen – vom Frühstück in der Sonne bis hin zu Drinks zum Sonnenuntergang. Einige Bars haben sogar ganzjährig geöffnet. Der oberhalb gelegene Boulevard ist ideal für einen ruhigen Spaziergang mit Meerblick und ein hervorragender Ausgangspunkt, um den Rest von Zandvoort zu erkunden. Wer gerne aktiv auf dem Wasser ist, kann in der Saison surfen, Stand-Up-Paddling betreiben und anderen Wassersportarten nachgehen; am südlichen Ende des Strandes befindet sich ein bekannter Surfspot.

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Rennstrecke Zandvoort und Formel 1
Eingebettet in die Dünen liegt der Circuit Zandvoort, eine der berühmtesten Rennstrecken Europas. Die Strecke wurde 1948 eröffnet und begrüßte bereits 1952 die Formel 1. Nach einer 36-jährigen Pause kehrte die Formel 1 2021 nach Zandvoort zurück, wo Max Verstappen auf Anhieb gewann (und auch 2022 und 2023). Bei dieser Rückkehr erhielt die Strecke steil überhöhte Kurven, die sie weltweit einzigartig machen, darunter die berühmte Tarzan-Kurve als erste Haarnadelkurve.
Gut zu wissen für 2026: Das ist die letzte Ausgabe des Großen Preises der Niederlande, geplant für den 21. bis 23. August 2026. Erstmals wird dabei ein Sprintrennen auf dem Circuit ausgetragen. An einem solchen Rennwochenende ist mit großem Andrang und schwierigen Parkplatzverhältnissen zu rechnen. In diesem Fall empfiehlt sich die Anreise mit dem Zug oder Fahrrad. Auch außerhalb der Rennwochenenden gibt es auf und um den Circuit viel zu erleben. Informieren Sie sich daher am besten vorab im Veranstaltungskalender.
Die Dünen und die Natur
Was viele Besucher überrascht: Unmittelbar hinter Zandvoort beginnt eine weite Dünenlandschaft. Zwei große Naturschutzgebiete liegen in unmittelbarer Nähe.
Der Nationalpark Zuid-Kennemerland ist eines der größten Dünengebiete der Niederlande und besticht durch Wälder, Dünenseen und weite Panoramen. Hier finden Sie rund 33 Kilometer Radwege, und mit etwas Glück können Sie von den Aussichtspunkten aus Damhirsche, Kaninchen, Schottische Hochlandrinder oder Konikpferde beobachten, die dazu beitragen, die Dünen freizuhalten. Am Eingang Koevlak befindet sich das Besucherzentrum De Kennemerduinen; der Eintritt ist frei, und das Zentrum ist in der Regel von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Die Amsterdamer Wasserversorgungsdünen grenzen im Süden an das Gebiet und laden vor allem zum Spazierengehen ein. Besucher ab 18 Jahren benötigen eine Eintrittskarte (eine Tageskarte kostet ca. 1,50 €). Das Gebiet ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Bitte beachten Sie: Fahrräder und Hunde sind nicht erlaubt. Es ist ein wunderschönes Wandergebiet, und die Chancen, Damhirsche zu beobachten, sind hoch.

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Wo darf man Rad fahren (und wo nicht)?
Radfahren ist die schönste und schnellste Art, sich in Zandvoort fortzubewegen. Es ist jedoch gut zu wissen, wo Radfahren erlaubt und wo nicht. Im Nationalpark Zuid-Kennemerland können Sie problemlos auf den ausgewiesenen Radwegen fahren. In den Amsterdamer Wasserversorgungsdünen ist Radfahren nicht gestattet; erkunden Sie dieses Gebiet am besten zu Fuß. Entlang der Küste und in Richtung Bloemendaal aan Zee und Haarlem können Sie auf gut ausgebauten Radwegen eine schöne Tour genießen, oft mit Blick aufs Meer oder durch die Dünen.
Bei Behind the Beach wählen Sie das Fahrrad, das am besten zu Ihrem Tag passt: ein normales Citybike für eine gemütliche Tour, ein E-Bike für längere Strecken oder Fahrten gegen den Wind, ein Lastenrad für Einkäufe oder die Kinder oder ein Kinderfahrrad, damit alle mitkommen können. Wir befinden uns direkt am Strand, sodass Sie Ihre Tour am perfekten Ausgangspunkt starten können. Fragen Sie uns gerne nach den schönsten Routen durch die Dünen und entlang der Küste.
Mit Kindern in Zandvoort
Zandvoort ist ein tolles Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Der Strand ist der größte Spielplatz: Sandburgen bauen, planschen und in den Wellen spielen. Viele Strandcafés bieten eine Spielecke und kinderfreundliche Speisekarten. Im Nationalpark Zuid-Kennemerland können Sie gemeinsam Kaninchen und Rehe beobachten, und mit einem Lastenrad oder Kinderfahrrad lässt sich problemlos eine Radtour mit der ganzen Familie organisieren. Mit kleinen Kindern sollten Sie die Entfernungen und den Wind an der Küste beachten; ein E-Bike oder Lastenrad macht die Fahrt deutlich entspannter.

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Essen und Trinken am Meer
In Zandvoort genießt man am besten einen traumhaften Meerblick. Die Strandbars entlang der Küste bieten alles von zwanglosen Sandwiches und Getränken bis hin zu gehobenen Abendessen. Auch im Ort selbst finden Sie zahlreiche Restaurants, Imbisse und Eisdielen. Ein Klassiker ist es, den Abend mit einem Drink auf einer Strandterrasse ausklingen zu lassen und den Sonnenuntergang über der Nordsee zu beobachten. Dank der Westlage bietet sich Ihnen in Zandvoort fast an jedem klaren Abend ein atemberaubender Blick auf den Sonnenuntergang.
Was tun bei schlechtem Wetter?
Auch bei Regen lohnt sich ein Tag in Zandvoort. Viele Strandcafés sind überdacht und beheizt, sodass man auch mit Meerblick zu Mittag essen kann. Ein Spaziergang am Strand im Wind hat seinen ganz eigenen Reiz, und mit der richtigen Kleidung ist eine Fahrt entlang der Küste auch bei weniger schönem Wetter problemlos möglich. Außerdem kann man die Restaurants und Bars im Ort besuchen oder, je nach Zeitplan, eine Aktivität auf dem Rundweg Circuit Zandvoort unternehmen.

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Barrierefreiheit und Parkmöglichkeiten
Zandvoort ist gut erreichbar. Mit dem Zug fahren Sie bis zum Bahnhof Zandvoort aan Zee, der nur etwa 200 Meter vom Strand entfernt liegt. Es gibt eine direkte Zugverbindung vom Amsterdamer Hauptbahnhof, in der Regel zweimal pro Stunde. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten. Damit ist Zandvoort der einzige Badeort mit einer direkten Zugverbindung von Amsterdam. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, sollten Sie sich auf gebührenpflichtige Parkplätze und an sonnigen Tagen sowie bei Veranstaltungen auf einen hohen Besucherandrang einstellen. Deshalb ist ein Fahrrad oft die praktischste Wahl: Sie können es überall problemlos abstellen und sind im Nu am Ziel. Mieten Sie sich ein Fahrrad in Strandnähe und starten Sie entspannt in den Tag.
Die beste Reisezeit
Im Sommer ist Zandvoort am lebhaftesten, mit vollen Stränden und Terrassen. Wer es ruhiger mag, ist in der Nebensaison bestens aufgehoben: weniger Trubel am Strand, viel Platz in den Dünen und oft noch schönes Wetter zum Radfahren oder Wandern. Das Formel-1-Wochenende (Ende August 2026) sollte man meiden, wenn man Ruhe sucht, da es dann in und um Zandvoort extrem voll ist. Auch außerhalb der Hauptsaison ist ein erfrischender Strandspaziergang mit anschließendem Besuch einer warmen Bar sehr zu empfehlen.

Häufig gestellte Fragen
Was kann man in Zandvoort unternehmen?
Besuchen Sie den Strand und die Promenade, unternehmen Sie Spaziergänge oder Radtouren in den Dünen und im Nationalpark Zuid-Kennemerland, erkunden Sie den Rundweg Circuit Zandvoort, speisen Sie in einem Strandrestaurant und genießen Sie je nach Saison Wassersport. Familien mit Kindern sind der Strand und eine Radtour besonders empfehlenswert.
Darf man in den Dünen bei Zandvoort Rad fahren?
Im Nationalpark Zuid-Kennemerland gibt es hingegen rund 33 Kilometer Radwege. Radfahren ist in den Amsterdamer Wasserversorgungsdünen nicht gestattet; dieses Gebiet kann nur zu Fuß erkundet werden, und man benötigt eine Eintrittskarte.
Wie kommt man nach Zandvoort?
Nehmen Sie den Zug bis zum Bahnhof Zandvoort aan Zee, der etwa 200 Meter vom Strand entfernt liegt. Vom Amsterdamer Hauptbahnhof fährt ungefähr zweimal pro Stunde ein Direktzug, die Fahrzeit beträgt etwa 30 Minuten. Sie können auch mit dem Auto fahren, sollten sich aber auf Parkgebühren und Verkehr einstellen.
Wann findet das letzte Formel-1-Rennen in Zandvoort statt?
Der Große Preis der Niederlande 2026, der vom 21. bis 23. August 2026 stattfindet, wird die letzte Auflage sein und erstmals ein Sprintrennen beinhalten. An diesem Wochenende wird es sehr voll sein; reisen Sie am besten mit dem Zug oder Fahrrad an.
Was kann man in Zandvoort bei Regen unternehmen?
Viele Strandcafés sind überdacht und beheizt, sodass Sie auch mit Meerblick zu Mittag essen können. Außerdem gibt es im Ort Restaurants und Bars, und je nach Zeitplan können Sie den Circuit Zandvoort besuchen.




